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Antrag-Einreichung der Firma Rhomberg am 19.11.2018

Antrag-Einreichung der Firma Rhomberg am 19.11.2018

Info zum Stand der Steinbrucherweiterung

Die Firma Rhomberg hatte im August 2018 informiert, dass die Projektunterlagen nachgebessert werden müssen und somit der Start des Projekts bei der Behörde erst Anfang Jahr 2019 erfolgen wird. Wir informieren nun, dass die Firma Rhomberg die Projektunterlagen schon im November eingereicht hat und somit der Antrag für die Erweiterung des Steinbruchs am 19. November 2018 an die Behörde gestellt wurde.

Dankenswerterweise wurden wir von der Firma Rhomberg über ein Missverständnis dahingehend aufgeklärt, daß die Firma Rhomberg die Antragsunterlagen für das UVP –Verfahren noch nicht vollständig eingereicht hat, sondern der letzte Newsletter sich lediglich auf die Nachreichung von Unterlagen im freiwilligen UVP-Vorverfahren bezieht.  Dahingehend möchten wir unsere Mitteilung korrigieren, dass die Firma Rhomberg bereits den Antrag gestellt hat.

Um was geht es?

Um was geht es?

Die Firma Rhomberg hat einen neuerlichen Projektentwurf für eine Erweiterung des Steinbruchs vorgestellt,

nachdem ein 1998 beantragtes Projekt nicht bewilligt wurde.

Quelle: Homepage Firma Rhomberg

Wir, die Bürgerinitiative Steinbruch Unterklien setzen uns ein…

  • für den Erhalt des geschützten Landschaftsteil Klien
  • für den lückenlosen Erhalt des Grossraumbiotops Hohenems Reute – Klien – Breitenberg
  • für den Erhalt der rheinunabhängigen Trinkwasserversorgung aus dem Pumpwerk Klien
    für täglich 10.000 Menschen und dessen Quellschutzgebiet
  • für den Erhalt der Hermannsquelle, Zacherquelle I und II, welche Hohenems Reute
    mit Trinkwasser versorgen
  • für den Erhalt der durch uns Anrainer geschaffenen Werte wie Häuser und Wohnungen
  • für den Erhalt unseres Lebensraumes
  • für den Erhalt unserer Sicherheit und der Sicherheit folgender Generationen

… denn diese Werte werden mit der Erweiterung des Steinbruchs unwiederbringlich zerstört.

Parteistellung für Bürgerinitiativen auch bei „vereinfachten“ UVP-Verfahren

Parteistellung für Bürgerinitiativen auch bei „vereinfachten“ UVP-Verfahren

Der Verwaltungsgerichtshof hat festgestellt, dass die Verwehrung der Parteistellung in „vereinfachten“ UVP-Verfahren europarechtswidrig ist!

Der Verwaltungsgerichtshof setzt somit einen Meilenstein im Umweltrecht und stärkt Bürgerinitiativen.

Bürgerinitiativen, die sich im Rahmen einer Umweltverträglichkeitsprüfung konstituieren, haben künftig auch in so genannten „vereinfachten Verfahren“ volle Parteienrechte.

Darüber hat der Verwaltungsgerichtshof im September 2018 entschieden.

Mit diesem Urteil wurde eine Grundsatzentscheidung gefällt.

Das Höchstgericht hat damit der jahrzehntelangen politischen Diskriminierung von Bürgerinitiativen ein Ende gesetzt.